Kapitel 1

Thrash Metal Evolution.

Die 80er Jahre: Der Heavy Metal erlebt durch den New Wave of British Heavy Metal eine neue Ära. In Deutschland gibt es zeitgleich im Ruhrpott viele junge Menschen, die vor Ihrer Ausbildung stehen und die sich in den Fußstapfen ihrer Väter als Kohle- und Bergwerkarbeiter ``unter Tage`` versuchen. Doch ein Teil dieser Generation ist anders: Man will ausbrechen aus dem damaligen Leben, gehört und gesehen werden. Diese Generation fällt in der Schule durch schwarze Shirts ihrer Heavy Metal Helden auf. Sie hören Bands wie Venom, haben gerade die erste Metallica Scheibe „Kill´em All“ in der Hand und treffen sich abends in Underground-Clubs, in denen Platten getauscht und lokale Bands gefeiert werden. Man gründet eigene Bands und es ergeben sich erste Versuche in privaten Garagen, Lauben und Kellerräumen. Inhaltlich widmet man sich sozialen und gesellschaftlichen Themen. Dies ist der Grundstein für den deutschen Thrash Metal.

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Kapitel 2

Der NEO Thrash.

In den 90er Jahren gibt es bereits einige etablierte Bands – dazu zählen Szenegrößen wie Sodom, Kreator, Destruction und Tankard, die sich auch international einen Namen und eine riesige Fangemeinde erspielt haben. Es kommen äußere Einflüsse und neue Trends aus Schweden und Südamerika auf den Markt, die den Stil des klassischen Thrash Metal beeinflussen, modernisieren und verändern. Alles wird insgesamt melodischer und die klassische Härte des 80er Jahre Sounds geht mehr und mehr verloren. Bands wie Pantera und At the Gates sind Vorreiter der neuen Ära. Viele Thrash Metal Bands der ersten Stunde beginnen mit den neuen Einflüssen zu experimentieren und versuchen ihre Musik den Trends anzupassen. Andere lösen sich auf, weil die Verkaufszahlen einen deutlichen Einbruch bekommen. In dieser Phase verändert sich auch die grundlegende Fankultur – das Zeitalter des NEO-Thrash wird eingeleitet.

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Kapitel 3

Eine neue Zeit.

Anfang der 2000er Jahre gehen Sodom, Kreator und Destruction gemeinsam auf Tour und läuten mit ihren jeweiligen 3 neuen Studioalben eine neue Ära ein, die zurück zu den Wurzeln in den 80er Jahren geht. Violent Revolution, M-16 und The Antichrist zählen bis heute zu den Werken, die den deutschen Thrash Metal wieder zurück zu den Wurzeln brachten. Parallel gründeten sich in den Folgejahren zahlreiche neue Thrash Metal Bands und seit einigen Jahren entstehen auch eigenständige Thrash Metal Festivals in Deutschland, die die Szene zusammenführen und eine Revolution des Genres einläuten. Die Fankultur entwickelt sich weiter und Konzerte erhalten wieder größeren Zuspruch.

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Thrash Metal ist für mich persönlich viel Energie, eine schnelle aggressive Spielart und man mal alle fünf gerade sein lassen und sich bei aggressiver Musik entspannen kann.

Lorenz Kandolf Bass bei Traitor

"Was man mit kriegt ist einfach, dass die Leute wieder Bock auf Thrash Metal haben. In den 90ern war dort mal ein bisschen Ebbe, aber in den letzten 10 Jahren hat sich das Ganze wieder stark entwickelt.

Jan-Peter Stöber "Pitti" Schlagzeuger bei Eradicator

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    Aktuell befinden wir uns noch in den Dreharbeiten zu Total Thrash – The Teutonic Story und suchen im Moment für den Film deutschlandweit Bild- und Filmmaterial aus vergangenen Zeiten. Das darf von alten Eintrittskarten, Shirts oder Aufnahmen von euch oder Bands auf Konzerten alles sein. Schickt uns eure Aufnahmen mit einer Bild- oder Filmbeschriftung und eurem Namen an:

    archiv@totalthrash.de

    und werdet Teil des Films und im Abspann namentlich erwähnt. Wir freuen uns auf euer Material.

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